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Wie im Architektenrecht bestehen auch im Baufach langjährige, gute Beziehungen zu Unternehmern und beratenden Ingenieuren, auf denen vertiefte Kenntnisse über Bauleistungen und wirtschaftliche Besonderheiten von Bauunternehmen gründen.
 

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News


11.10.2012 - BGH zum Schadensersatz bei Ablehnung der Nachbesserung wegen Unverhältnismäßigkeit

Der Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 11.10.2012 - VII ZR 179/11 - entschieden, dass der Auftraggeber bei zulässiger Ablehnung der Nachbesserung wegen Unverhältnismäßigkeit Schadensersatz ohne Fristsetzung berechnen kann.

Der BGH hat zugleich klargestellt, dass dieser Schadensersatz nicht in Höhe der Mängelbeseitigungskosten, sondern nur in Höhe der Wertminderung wegen des Mangels berechnet werden kann.


Änderungen in der VOB Teile A und B per 30.07.2012

Zum 30.07.2012 sind der Abschnitt 1 der VOB 2012 Teil A und die VOB 2012 Teil B vom 26.06.2012 per Erlass des BMVBS vom 26.07.2012 für die Bundesbauverwaltungen und die für den Bund tätigen Länderbauverwaltungen verbindlich eingeführt worden. Die neuen Bestimmungen in der VOB/B sind im Mandantenbrief 3/2012 erläutert. Den Text der VOB/B 2012 finden Sie  hier »


26.01.2012 - BGH zur Vergütung für entfallene Leistungen im Einheitspreisvertrag

Mit dem Urteil vom 26.01.2012 - VII ZR 19/11 - hat der BGH die Auffassung entwickelt, dass in ergänzender Auslegung eines VOB/B-Einheitspreisvertrages der Auftragnehmer eine Vergütung für ersatzlos entfallene Leistungspositionen nach Maßgabe des § 2 Nr. 3 Abs. 3 VOB/B verlangen kann, wenn ein Fall der vom Regelungsgehalt dieser Vertragsklausel erfassten Äquivalenzstörung, beispielsweise eine Unterdeckung der Baustelleneinrichtungs- und Baustellengemeinkosten und der Allgemeinen Geschäftskosten, vorliegt.


12.01.2012 - BGH zur Verjährung von Mängelbeseitigungskosten nach § 8 Nr. 3 Abs. 2 Satz 1 VOB/B

Die Verjährung des aufgrund eines VOB-Vertrages vor der Abnahme des Bauwerks entstandenen Anspruchs des Auftraggebers auf Ersatz der Mängelbeseitigungskosten (§ 8 Nr. 3 Abs. 2 Satz 1 VOB/B) beginnt nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 12.01.2012 - VII ZR 76/11 - grundsätzlich nicht vor der Abnahme.


Baurecht für Bauunternehmen

Wir vertreten vorwiegend Bauunternehmen auch in größeren Bauvorhaben (bis 10 Mio. Euro Auftragswert) sowohl als General-/Hauptunternehmer als auch in einzelnen Gewerken. Hierbei verfügen wir über das Know how und die technischen Voraussetzungen zur Bearbeitung von Aufträgen mit mehreren tausend Auftragspositionen. Da eine Durchsetzung von Ansprüchen gegen öffentliche Auftraggeber erfahrugsgemäß schwierig ist, legen wir besonderen Wert auf Prävention. Schwerpunkte sind hier:

Nachtragsmanagement

Wir haben langjährige Erfahrung im Nachtragsmanagement insbesondere in Bauvorhaben öffentlicher Auftraggeber. Dies umfasst die anwaltliche Begleitung bei nichtvertraglichen Anordnungen des Auftraggebers sowie die Abrechnung und Durchsetzung von Nachtragsleistungen in Abschlags- und Schlussrechnungen, insbesondere bei vom Auftraggeber nicht bestätigten Nachtragsangeboten.

Baubehinderungen und Bauzeitenverlängerungen

Wir begleiten Bauunternehmen bei der korrekten Anzeige, Abwicklung und Abrechnung bei Baubehinderungen. Schwerpunkt ist hier die Wahrung aller Formalitäten, welche Voraussetzung für eine spätere Abrechnung der Mehrvergütung und verzögerungsbedingter Preisanpassungen sowie von Entschädigungen und von Schadensersatz sind.

Wartungsverträge

Bei den bei öffentlichen Bauaufträgen in Einzelgewerken üblichen Wartungsverträgen unterstützen wir bei der Erstellung praktikabler und abgestimmter Verträge mit dem Bauherrn/Nutzer sowie mit Nachauftragnehmern.

Baurecht für Auftraggeber

Sebstverständlich untersützen wir mit unserem Wissen und unseren Erfahrungen auch öffentliche und private Auftraggeber.

Abrechnung

Wie bei Auftragnehmern liegt auch hier das größte Gewicht auf der korrekten Erbringung und Abrechnung von Leistungen und Nachtragsleistungen sowie Entschädigungs- und Schadensersatzansprüche bei gestörtem Bauablauf.

Mängelrechte und Gewährleistung

Häufigstes Problem auf Seiten privater Bauherren sind Mängel und Mangelfolgeschäden, deren Geltendmachung und Darlegung im Rechtsstreit immer wieder fehlerbehaftet sind. Dies beginnt mit der Abnahme bemängelter Leistungen ohne Mängelvorbehalt (§ 640 Abs. 2 BGB oder § 12 Abs. 5. Nr. 3 VOB/B) und endet mit der ungenügenden Darlegung der Fehler im Prozess.